Schwitzhütten und Jahresfeste


Für alle Schwitzhütten gilt, soweit nicht anders angegeben:

Zeit:
Wir treffen uns um 14 Uhr (pünktlicher Beginn), starten mit einem Redekreis und bereiten dann gemeinsam die Schwitzhütte vor, in die wir am Abend hinein gehen. Im Anschluß gibt es ein gemeinsames Festmahl und Zeit zum Schlafen / Ruhen. Nach einer geruhsamen Nacht starten wir den Tag mit einem gemütlichen Frühstück / Brunch. Danach räumen wir gemeinsam auf. Mit einem Abschlußredekreis beschließen wir das Ritual um ca. 14 Uhr.

Infos und Anmeldung:  02268-907819

Kosten:  95 - 150 € (nach freien Ermessen)

Bitte mitbringen:
Mehrere (alte) Handtücher, evtl. Bademantel, wetterfeste Kleidung, Kraftgegenstände, Trommel und Schlafsack / Bettzeug, wer bei uns übernachtet

Bitte zuhause lassen oder ausgeschaltet im Auto:
Smartphone

26. / 27. Februar 2022: Schwitzhütte

Im Verborgenen der winterlichen Stille ist das neue Jahr nun herangereift und das Himmelslicht gewinnt allmählich wieder an Kraft. Wir begrüßen das Licht des Neuen zu Imbolc oder Lichtmeß.

Was ist in dir in den Tagen der Winterruhe herangereift, welche Visionen und Pläne sind entstanden und möchten nun geboren werden? Und was stimmt für dich nun nicht mehr, ist Ballast und möchte abgegeben werden?

Indem wir in den Bauch der Erdmutter kriechen, symbolisiert in der Schwitzhütte, erhalten wir die Gelegenheit der Rückverbindung mit dem Grund unseres Seins, wir lassen sterben, was uns und unserer Mitwelt nicht mehr zuträglich ist und geben unseren Visionen eine klare Ausrichtung, indem wir Eintauchen in unser pures So-Sein. Wir lassen uns erwärmen von den heißen Steinen, Samen von Vater Sonne, lassen uns inspirieren und be-geistern für das, was kommt, um dann, kraftvoll neu geboren wieder hinaus in das erwachende Frühjahr zu gehen ...


Anmeldeschluß: 19.02.2022

 


29. / 30. Oktober 2022: Schwitzhütte

Wohl kaum ein Tag im Jahr eignet sich besser um Bilanz zu ziehen: Was war uns in diesem Jahr zuträglich und was sollte besser verabschiedet werden?

Während die Pflanzen sich nun ihres Schmucks entledigen und sich ganz auf das Wesentliche zurückziehen beginnt nun auch für uns Menschen eine Zeit der Innenschau und der Besinnung auf unsere Wurzeln. Wir gedenken der Ahnen und kriechen zurück in den Bauch unserer Großen Mutter, symbolisiert in der Schwitzhütte. Dort darf sterben, was nicht echt und dem Leben nicht zuträglich ist. Wir tauchen ein in den dunklen Grund des Seins und erkennen, dass hier der Keim verborgen liegt, aus dem alles Leben entsteht.

Neu geboren treten wir wieder hervor, genährt und bereitet für die dunkle Jahreszeit und das Wachsen unserer Visionen für das neue Jahr, das für unsere keltischen Ahnen mit dem heutigen Fest beginnt.

Anmeldeschluß: 22.10.2022

 

17. / 18. Dezember 2022: Schwitzhütte

In dieser Zeit der größten Dunkelheit, der längsten Nacht des Jahres, liegt bereits ein Versprechen verborgen; das Versprechen der Wiederkehr des Lichtes, denn von nun an werden die Tage wieder länger.
Die Samenkörner liegen schlafend im Schoß der Erdmutter und träumen bereits ihrem Erwachen entgegen, und so können auch wir uns daran erinnern, dass alles, was lebt, aus dem dunklen Urgrund geboren wird.

In dieser besonderen Nacht legen wir wieder die Steine ins Feuer, verbinden uns mit dem wiederkehrenden Himmelslicht und kriechen hinein in die Schwitzhütte, den Schoß der Erdmutter. Dort reinigen wir unseren Körper und unseren Geist und verabschieden das, was uns in unserem Leben nicht mehr zuträglich ist. Wir lassen uns erwärmen von den heißen Steinen, Samen von Vater Sonne, lassen uns inspirieren und be-geistern für das, was kommt, um dann, kraftvoll neu geboren wieder hinaus in das Leben und das neue Jahr zu gehen ...

Anmeldeschluß: 10.12.2022

 

 

© GaiaVeda 2022
Reiner Angermeier & Andrea Wichterich
Yogalehrer, Heilpraktiker

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